• Carolin

Weihnachten: Genuss ohne Reue und Extrakilos - die 9 Punkte-Strategie

Aktualisiert: 7. Feb.

Schlemmen und genießen ohne zuzunehmen.




Ein Spekulatius hier, ein Glühwein da und an den Feiertagen kommt dann die Krönung mit der fetten Gans, den Knödeln und dem kalorienreichsten Nachtisch, den man so finden konnte, weil ja Weihnachten ist. Rund um die Feiertagen wird geschlemmt und das ist auch ok so! Genuss bedeutet Lebensqualität und gehört zu einem glücklichen, ganzheitlich gesunden Leben dazu. Ob man dabei zunimmt oder nicht, hängt von verschiedensten Faktoren ab, muss aber nicht zwangsläufig sein.



Viele stellen sich schon im Voraus darauf ein, über die Festtage zuzunehmen und immer wieder hört man Sätze wie: „Wenn ich das heute esse, muss ich morgen mehr Sport machen, oder dann ein paar Tage weniger essen.“ oder „Das gönne ich mir jetzt, weil Weihnachten ist, aber im Januar mach ich dann Diät.“ Kann man so tatsächlich noch ohne Reue genießen, wenn man auf diese Weise an dich Sache heran geht?


Wie wäre es, wenn du stattdessen an diesem Weihnachtsfest mal ohne solche Gedanken auskommen könntest?


Im Folgenden teile ich mit dir 9 wesentliche Punkte, die zusammen angewendet eine Strategie ergeben, mit der du garantiert mit viel Genuss, dafür ohne Reue und unerwünschten Extra-Kilos durch die Schlemmerzeit kommst.



Punkt 1: Iss was du willst, aber iss es langsam.

Hast du gewusst, dass es etwas 20 Minuten dauert, ehe das Essen in unserem Magen ankommt? So lange dauert es entsprechend auch, bis wir ein Sättigungsgefühl verspüren.

Wenn wir nun also beginnen, den vollen Teller leer zu schaufeln, kann es leicht passieren, dass wir uns überessen. Wir holen uns Nachschlag vom leckeren Buffet, weil wir gar nicht merken, dass wir eigentlich schon genug haben. Hier gilt es also, langsamer zu essen. Achte darauf mal wirklich jeden Bissen dieses besonderen Gerichtes zu genießen. Gibt deinen Geschmacksknospen die Gelegenheit, jegliche Aromen wahrzunehmen, anstatt hastig zu schlingen.





Punkt 2: Die Verdauung beginnt im Mund

Ja, es schmeckt verdammt lecker und am liebsten würdest du es einfach einatmen. Bemühe dich dennoch, langsam zu essen. Denn je langsamer wir essen, desto besser unterstützen wir unseren Körper, die Verdauung vorzubereiten. Achte auch darauf, so intensiv wie möglich zu kauen. Je besser du kaust, desto geringer ist das Risiko für Magen- und Verdauungsprobleme. Lege dein Besteck zwischendurch immer wieder aktiv ab und kaue jeden Bissen ganz intensiv.

(Besonderes schönes, neues Besteck findest du übrigens hier*, falls du noch eine Geschenkidee suchst.)



Punkt 3: Hör auf, wenn du satt bist.

Wenn etwas zu gut schmeckt, wir in guter Gesellschaft essen und das Festmahl auch noch auf einen Feiertag fällt, dann sind schnell alle Vorsätze über Bord geworfen. Deine Augen und deine Geschmacksknospen freuen sich über die Fülle und Vielfalt. Du kannst dir jedoch sicher sein, dass dein Magen und auch dein Darm weniger begeistert von dieser Völlerei sind. Folgen können Magendrücken, Sodbrennen, ein Blähbauch mit Blähungen und Bauchschmerzen, allgemeines Unwohlsein, Schwitzen in der Nacht, schlechter Schlaf und einiges mehr sein. Um dir das zu ersparen, sag innerlich stopp, wenn du satt bist und höre auf zu essen.



Punkt 4: Lass dir nichts aufschwatzen.

Wie oft kommt es vor, dass der Gastgeber uns fast schon nötigt, uns Nachschlag aufzuladen? Hör auf dich, deine Bedürfnisse, deinen Hunger und hör auf zu essen, wenn du satt bist. Es geht nicht darum, aus Liebe zu jemandem mehr zu essen. Und wenn du heute keine weitere Portion nimmst, weil du dich eben hinterher nicht völlig träge, schwer und überfressen fühlen möchtest, dann darfst du den Nachschlag dankend ablehnen. Niemand außer dir kann entscheiden, wann genug ist. Und genug ist eben genug. Sonst verschiebt sich der Genuss nämlich in Richtung Frust, Verdauungsproblemen, Schlafproblemen, Trägheit und höchstwahrscheinlich auch völlig unnötigen Extrakilos.


Punkt 5: Iss bewusst.

Essen unter Ablenkung und ständiges “nebenbei Essen” verführt dazu, zu viel zu essen. Wer vor dem TV, Laptop etc. isst, isst tendenziell mehr. Wenn du dir schon was leckeres gönnst, dann schenke deinem Essen, den selbst gebackenen Plätzchen oder dem Schokonikolaus deine volle Aufmerksamkeit, denn diese haben sie verdient! Dadurch wirst du einen völlig anderen Genuss erleben.



Punkt 6: Naschen, aber richtig

Wenn wir immer im vorbeigehen in die Keksdose* greifen, fühlt es sich am Ende des Tages an, als hätten wir kaum etwas genascht, weil unser Gehirn diese kleinen Häppchen nicht registriert.

Richte dir stattdessen einen Keksteller für den Tag, mit der Ration die du dir gönnen möchtest. Ist dieser leer, war es das für heute. Morgen gibt es dann eine neue Portion. Die Keksdose und alle anderen Verlockungen packst du dann aus deinem Sichtfeld. Am besten ganz oben, hinten in den Schrank.



Tipp 7: Die richtige Getränkeauswahl.

Trink! Und zwar nicht nur Glühwein! Das Alkohol insgesamt nicht förderlich für einen gesunden Körper, ist nichts Neues. Doch um die Feiertage kommt es mal vor, dass gemeinsam angestoßen wird. Trinke zwischendurch und am besten den ganzen Tag über so viel frisches, stilles Wasser, wie du kannst. Dadurch wird das Hungergefühl reduziert und gleichzeitig jede Zelle deines Körpers mit dem lebenswichtigen Elixier versorgt. Indem du etwas 2 Litern Wasser am Tag trinkst, wird der Stoffwechsel so angeregt, dass dabei etwa 100 Kalorien verbrannt werden. Im Vergleich dazu hat ein halber Liter Rotwein etwas die Energiebilanz einer Currywurst. Eine gute Alternative ist auch ein selbst gemachter Glühpunsch. Du suchst nach passenden Tassen für einen ganz besonders schönen Gesamteindruck? Dann schau mal hier: Punschgläser*


Tipp 8: Wer rastet, der rostet.

Wie wäre es also nach dem Essen mit einem Spaziergang? Auch wenn es verlockend ist, sich auf dem Sofa auszuruhen, lohnt es sich, ein paar Meter zu gehen. Am besten in die Natur. Jede Bewegung ist besser, als keine Bewegung und gerade an der frischen, kühlen Luft wirkt sie besonders förderlich auf den Energieumsatz. So haben es die Kalorien viel schwerer, sich auf euren Hüften nieder zu lassen.



Punkt 9: Richtig süßen.

Achte beim Zubereiten deiner Leckereien auf einen bewussten Umgang mit Zucker. Noch besser, tausche diesen, gegen bessere Alternativen aus. Zucker macht nicht nur Lust auf mehr Zucker, sondern hat jede Menge weitere ungünstige Wirkungen!

Welche Möglichkeiten zur Variation es gibt, findest du in folgendem Beitrag: 8 gesündere Alternativen für Zucker, die jeder kennen sollte

Wenn dich interessiert, wie Zucker auf uns wirkt und weshalb es sich lohnt, sich für Alternativen zu öffnen, schau dir auch diesen Beitrag an: Wie uns Zucker ganzheitlich beeinflusst.


Mit dieser 9-Punkte Strategie, steht einem gelungenen Fest mit ganz viel Genuss und ohne Reue und unerwünschten Extrakilos, nun nichts mehr im Wege!


Solltest du dich für eine persönliche Beratung oder Begleitung bei mir interessieren, kannst du dich hier zu einem kostenloses Erstgespräch anmelden: Termin buchen


Ich sende allerbeste Grüße und wünsche ein genussvolles und harmonisches Weihnachtsfest.


Deine Carolin


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